Neue Energien

Solarthermische Anlagen - auch Solarwärmeanlagen genannt - beruhen auf einem denkbar einfachen Grundprinzip: der unter Sonneneinwirkung raschen Erwärmung von Wasser in einem schwarzen Gartenschlauch.

Die wesentlichen Bestandteile einer thermischen Solaranlage sind der Kollektor, die Wärmeabnahmestelle (der Speicher) und die Regelung. Der Kollektor kann als Röhren- oder Flachkollektor ausgelegt sein, er ist das Herzstück jeder Anlage. In Abhängigkeit von dem Temperaturverhältnis Außenluft/Kollektor beträgt der Kollektorwirkungsgrad üblicherweise 40-80%.

In einem Einfamilienhaushalt kann die Anlage rund 60% des Jahresbedarfs an Warmwasser für Bad und Küche liefern. Immer häufiger setzen sich kombinierte Anlagen durch, die neben der Trinkwassererwärmung auch die Raumheizung in den Übergangszeiträumen (Frühling, Herbst) unterstützen. Dieser Entwicklung kommt entgegen, dass der Wärmeschutz der Gebäude besser und damit der Heizenergiebedarf geringer wird. Unter dieser Voraussetzung können diese Anlagen einen deutlichen Beitrag zur Beheizung des Hauses leisten (20-50%).